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Warum Cloud Native Bewerbern die Zukunft gehört

Mein erster IT-Job bestand vor 21 Jahren darin Daten in eine Access97 Datenbank einzugeben. Diese habe ich dann normalisiert, in einen SQL Server 6.5 überführt und multi-user fähig gemacht. Lange ist es her. Danach habe ich Cisco Administration gelernt, Switching, Routing – Verkabelungen angebracht, von Token Ring auf (Fast-)Ethernet migriert. Damals gab es zudem im Zuge des Y2K Problem den Bedarf bestehenden Systeme zu migrieren, Windows NT 4.0 wurde ausgerollt, das Client-Server Paradigma setze sich durch. Später dann kamen die Erfahrungen mit Sun Server Systemen dazu. Und, natürlich das Aufkommen von den großen Storage Anbietern, NetApp für NFS, EMC für SAN, usw. Noch vor 5 Jahren habe ich ein Projekt zum Aufbau von 1.000qm Rechenzentrum geleitet. Privat habe ich bis 2003 (erster iMac) natürlich auch alle PCs selbst zusammengebaut, Mainboard, CPU, RAM, Festplatten – alles Einzelteile – eigenhändig montiert.

Kurzum, die Generation Hardware – zu der ich mich zähle, hat noch tiefegehende Erfahrung mit Hardware, Verkabelung, Konfiguration und Einrichtung von Systemen.

Im Zuge eines Bewerbungsgesprächs ist mir aufgefallen, dass gerade eine Genration heranwächst, die keinerlei Hardware Bezug mehr hat. Diese, ich nenne sie „Cloud Natives“, wachsen wie selbstverständlich mit privater Hardware auf, die entweder vor Power ihre Spezifikation versteckt (iPad, iPhones und Android Pendants) oder hinreichend Power besitzt, dass es irrelevant ist (PCs und Macs sind ja sozusagen Supercomputer). Bis auf Edge-Cases wie Hardcore Gamer, benötigt man keinen besonderen Rechner mehr. Gleiches gilt für deren berufliche Sozialisation, in den Universitäten und Fachhochschulen wird die Cloud Nutzung gepredigt und entsprechend nutzen sie Cloud Ressourcen oder APIs. Für sie fühlt sich das ganz natürlich an. Die Schere im Kopf, den man bei der Transition von der alten in die neue Welt oftmals noch hat, besitzen sie nicht. Sie sind es gewohnt Autoscaling zu nutzen, sie denken wie selbstverständlich in CI-/CD-Pipelines. Betriebssysteme werden auch nicht gepatched, nein, man baut ein neues Image und läßt dieses rollend in die Produktion aus.

In Summe führt das dazu, dass die Bewerber (die man heute auch sucht) sich nativ in beispielsweise AWS bewegen. Im Umkehrschluss, wenn man sie fragt, ob sie in der Lage sind, auch mal eine einfache statische Route zu setzen, sind sie ein wenig verschämt und sagen, dass sowas bislang nicht notwendig war. Wenn ein Loadbalancer gebraucht wird, dann nimmt man halt den Elastic Load Balancing Service.

Ich finde es unterm Strich spannend und beeindruckend zugleich, da ich glaube, dass diese Generation Probleme aus einer Ganzen anderen Ebene und Sichtweise heraus angeht. Sie sind es gewohnt Applikationen Stateless zu bauen. Speicher zum Beispiel ist unendlich da, daher kann auch von vornherein mit Big Data geplant werden.

Zum Schluss bleibt für die alte Schule, falls sie Angst hat unbedeutend zu werden, der Rettungsanker a la Cobol. Auch heute sind Cobol Spezialisten trotz End-of-Sale der Plattformen stark nachgefragt. Gleiches gilt in Zukunft wohl auch für gute Storage-Admins oder Network-Engineers.

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AWS:Summit 2019

Letzte Woche war in Berlin der AWS:Summit, die Hausmesse der Amazon‘s Cloud Tochter in Deutschland. Da mein Arbeitgeber dort einen Stand hatte, kombinierte ich Interesse und Standdienst und war vor Ort. Durch andere Verpflichtungen habe ich es nur an einem von zwei Tage geschafft, dieser war jedoch durchaus aufschlussreich.

Wenn man die Konferenz über die letzten Jahre verfolgt (die letzten vier Jahre war ich berufsbedingt nicht dabei), fällt vor allem das stetige Wachstum in allen Bereichen auf, mehr…

  • Sponsoren
  • Besucher
  • Vorträge
  • Startups
  • AWS Mitarbeiter (aus Deutschland)

Daraus folgt positives wie negatives. Man trifft zig alte Bekannte, ehemalige Kollegen, aktuelle und eventuell zukünftige Kollegen. Zudem sieht man ehemalige und aktuelle Kunden. Der Sehen und Gesehen werden Faktor ist nicht zu vernachlässigen – Networking ist das Stichwort hier. Der Veranstaltungsort am Gleisdreieck platzte aus allen Nähten. Die Toilettensituation war grenzwertig, die Verpflegung ließ massiv zu Wünschen übrig, der Kaffee war sowas wie braunes Wasser. Essen bekam man nur mit Glück und nur bedingt warm. Nicht umsonst machte das Gerücht die Runde, dass sich AWS nach einer anderen Location umsieht. Das ist nachvollziehbar, gleichzeitig aber auch schade, da dieser Vintage Look einen Teil des Charme des Events ausmacht.

Inhaltlich fand ich den ersten Tag ein wenig dünn. Die wenigen Vorträge, die ich besuchte waren entweder sehr high-level oder reines Marketing für AWS. Die einzige Ausnahme war ein Vortrag zur Datenmigration und den verschiedensten Optionen.

Die AWS eigenen Vorträge für den ersten Tag waren von vornherein als „Entry-Level“ klassifiziert, wodurch der fehlende Tiefgang zu entschuldigen ist. Was mich jedoch immer stört sind Kundenvorträge die sich rein auf das Abfeiern von AWS reduzieren. Wenn nur noch gesagt wird „how great this was“, „not possible without AWS“ fehlt mir dann doch meistens der Inhalt, was schlussendlich so besonders war, und wie etwas erreicht wurde.

Interessant waren auch die Kommentare der Konkurrenz. Während ein Mitarbeiter von Microsoft noch meinte, „man müsse ja sehen, was die Konkurrenz macht“, hörte man von RedHat/IBM, dass man nicht noch einen Stand buchen und „dem AWS Geld hinterherwirft“. Von den großen Infratrukturanbieter waren glaube ich nur NetApp da. Der führende Cloudanbieter frisst sich unaufhaltbar durch den Jurassic Park…

Funfact, die DJane im Eingangsbereich ließ die Teilnehmer ein paar mal zum Instrumental von GZUZ‘ CL500 den Kopf nicken.

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From what I can find on the web issues with GNU libstdc++ allocation pools have been discussed for a while, but as far as we can tell the issue persists in the very latest versions. We can duplicate this readily on Debian „stretch,“ which is pretty much bleeding edge. GNU libstdc++ is broken. This is pretty unforgiveable. How many other C++ developers on Linux are banging their heads on the table right now as they search in futility for memory leaks that do not exist?

The AdStage Migration from Heroku to AWS
Spannende Geschichte einer Migration auf aws.

Knowing that Netflix managed to run its billion dollar business on AWS with nothing fancier than Amazon machine images and autoscaling groups, I decided to follow their reliable but by no means “sexy” approach: build a machine image, use it to create instances in autoscaling groups, put those behind elastic load balancers, and connect the load balancers to DNS records that would make them accessible to our customers and each other.
Thus I set out to build our AWS deployment strategy.​

Every single Machine Learning course on the internet, ranked by your reviews
Gute Übersicht über diverse ML Kurse.

For this guide, I spent a dozen hours trying to identify every online machine learning course offered as of May 2017, extracting key bits of information from their syllabi and reviews, and compiling their ratings. My end goal was to identify the three best courses available and present them to you, below.

Deep Learning – Past, Present, and Future
Ein wenig Geschichte über Deep Learning

There is a lot of buzz around deep learning technology. First developed in the 1940s, deep learning was meant to simulate neural networks found in brains, but in the last decade 3 key developments have unleashed its potential.

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Security, Security, Security – Der menschliche Air Gap wird bald geschlossen…

Malicious software could use brain interfaces to help steal passwords and other private data.

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Slack bleibt nicht stehen und entwickelt Knowledge Mining Mehrwerte; sinnvoller Move, Du hast unendliche viele Informationen in Slack, also hilft Dir Slack sie zu finden.

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