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AWS:Summit 2019

Letzte Woche war in Berlin der AWS:Summit, die Hausmesse der Amazon‘s Cloud Tochter in Deutschland. Da mein Arbeitgeber dort einen Stand hatte, kombinierte ich Interesse und Standdienst und war vor Ort. Durch andere Verpflichtungen habe ich es nur an einem von zwei Tage geschafft, dieser war jedoch durchaus aufschlussreich.

Wenn man die Konferenz über die letzten Jahre verfolgt (die letzten vier Jahre war ich berufsbedingt nicht dabei), fällt vor allem das stetige Wachstum in allen Bereichen auf, mehr…

  • Sponsoren
  • Besucher
  • Vorträge
  • Startups
  • AWS Mitarbeiter (aus Deutschland)

Daraus folgt positives wie negatives. Man trifft zig alte Bekannte, ehemalige Kollegen, aktuelle und eventuell zukünftige Kollegen. Zudem sieht man ehemalige und aktuelle Kunden. Der Sehen und Gesehen werden Faktor ist nicht zu vernachlässigen – Networking ist das Stichwort hier. Der Veranstaltungsort am Gleisdreieck platzte aus allen Nähten. Die Toilettensituation war grenzwertig, die Verpflegung ließ massiv zu Wünschen übrig, der Kaffee war sowas wie braunes Wasser. Essen bekam man nur mit Glück und nur bedingt warm. Nicht umsonst machte das Gerücht die Runde, dass sich AWS nach einer anderen Location umsieht. Das ist nachvollziehbar, gleichzeitig aber auch schade, da dieser Vintage Look einen Teil des Charme des Events ausmacht.

Inhaltlich fand ich den ersten Tag ein wenig dünn. Die wenigen Vorträge, die ich besuchte waren entweder sehr high-level oder reines Marketing für AWS. Die einzige Ausnahme war ein Vortrag zur Datenmigration und den verschiedensten Optionen.

Die AWS eigenen Vorträge für den ersten Tag waren von vornherein als „Entry-Level“ klassifiziert, wodurch der fehlende Tiefgang zu entschuldigen ist. Was mich jedoch immer stört sind Kundenvorträge die sich rein auf das Abfeiern von AWS reduzieren. Wenn nur noch gesagt wird „how great this was“, „not possible without AWS“ fehlt mir dann doch meistens der Inhalt, was schlussendlich so besonders war, und wie etwas erreicht wurde.

Interessant waren auch die Kommentare der Konkurrenz. Während ein Mitarbeiter von Microsoft noch meinte, „man müsse ja sehen, was die Konkurrenz macht“, hörte man von RedHat/IBM, dass man nicht noch einen Stand buchen und „dem AWS Geld hinterherwirft“. Von den großen Infratrukturanbieter waren glaube ich nur NetApp da. Der führende Cloudanbieter frisst sich unaufhaltbar durch den Jurassic Park…

Funfact, die DJane im Eingangsbereich ließ die Teilnehmer ein paar mal zum Instrumental von GZUZ‘ CL500 den Kopf nicken.

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