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Must Have Office Add-ons

Es gibt ja die unterschiedlichsten bevorzugten Arbeitsplätze. Entweder weil sie vom Unternehmen so vorgegeben sind, oder weil man selbst gewisse Vorlieben hat. Ich selbst nutze privat seit nun fast 15 Jahren einen Mac und im Berufsleben meistens einen Windows basierten Rechner. Unabhängig davon habe ich auch auf dem Mac ein Parallels mit Windows laufen und dort die Office Suite am Start.
Wenn es um „Hardcore“ Office Work geht, ist die Windows Variante der verschiedenen Office Anwendungen doch eine Nasenspitze performanter, flexibler und vor allem lässt sie sich erweitern.
Gerade Powerpoint und Excel werden durch die Erweiterungen der nennen wir die mal „Power-Tools“ um einiges aufgewertet. Nachfolgende meine eigentlichen Must-Have-Add-ons für eine optimale Office Umgebung. Die Add-ons klinken sich teilweise nur in einzelne, oder sogar in mehrere Office Anwendungen.
Ich fokussiere mich auf den für mich primären Anwendungsfall:

think-cell

Das Geheimnis der üblichen Berater Folien. think-cell ist das Schweizer Taschenmesser für die Folienmeister. Es ist unerheblich, ob man saubere Wasserfall Grafiken, Charts mit Pfeilen, Beschriftungen oder Trends benötigt, think-cell hilft immer, dass es direkt ein wenig professioneller erscheint. Zudem ist die Gantt Funktion Gold wert, wenn man ad-hoc und schnell einen „High-Level Plan“ erstellen muss.

(C) think-cell

(C) think-cell


Die volle Power entfaltet think-cell, wenn man es der eigenen Umgebung/Unternehmen anpasst, also CI Anpassungen vornimmt, wie auch die ausgefuchste Template Funktion einrichtet.
Im Grunde hat think-cell fast jedes größere Unternehmen auf seiner Kundenliste, unter anderem auch zwei meiner ehemaligen Unternehmen.

Zudem scheint das Unternehmen eine Goldgrube zu sein.

Efficient Elements

Wenn man außer Charts weitere Folienelemente möglichst effizient erstellen möchte, hilft Efficient Elements. Wenn man häufig eine saubere Meeting Agenda für ein Slidedeck benötigt, viel mit Chevrons arbeitet die sauber ausgerichtet werden sollen, man Landkarten bearbeiten muss oder einfach sicherstellen will, dass man über eine Vielzahl von Elementen einen einheitlichen Stil hat – dann ist Efficient Elements die Waffe der Wahl.

(C) Efficient Elements

(C) Efficient Elements


(C) Efficient Elements

(C) Efficient Elements


Hier gilt das gleiche, wie bei think-cell, eine gewisse Einarbeitung und Einrichtung des gewünschten Look and Feel hilft einem das Maximum rauszuholen.

Macabacus

Macabacus ist kaum auszusprechen und wahrscheinlich nach der ersten Installation genauso unbenutzbar. Vor einigen Jahren wurde es mir von einem Excel Profi empfohlen, dauerte es doch einige Zeit, bis ich es nutzen gelernt habe. Ich verwende Macabacus im Kern nur in Excel, auch wenn es sich nützlich in Powerpoint einsetzen lässt.
Mein Haupteinsatzgebiet war die einheitliche Formatierung von Excel Dateien und die Unterstützung zur Nachvollziehbarkeit fremder Excel Monster. Nichts ist aufwendiger, als bspw. einen fremden „Business-Case“ mit mehreren Blättern rückwärts zu analysieren und kompliziert dem Pfad der Formeln folgen zu müssen. Mit Macabacus – kein Problem, einfach „Formula auditing“ aktiviert und folge dem Kaninchen…

(C) Macabacus

(C) Macabacus


(C) Macabacus

(C) Macabacus


Darüber hinaus hat es diverse eingebaute Standard Formate beispielsweise aus dem Finanzsektor oder für Buchhalter.

Synkronizer

Wenn man zwei gleiche/ähnliche Excel Dokumente miteinander vergleichen muss, reicht meistens der mitgelieferte Vergleichstool oder eine Verknüpfung von zwei Tabellen mittels VERGLEICH Funktion. Arbeitet man aber an wirklich großen Dokumenten oder komplexen Excel Dateien, die Vertragsbestandteil sind, dann ist man froh, wenn man ein wenig systematischer vorgehen kann. Hier kommt Synkronizer ins Spiel.
Synkronizer hilft mir enorm komplexe Excel Dateien schnell miteinander zu vergleichen. Mir kommt es meistens darauf an, die genauen Unterschiede, wie zum Beispiel wurden die Werte oder die Formeln geändert herauszufinden. Ebenso zeigt Synkronizer einem die Spalten/Zeilen und Positionen genau an, erstellt auf Wunsch einen dedizierten Report und hilft bei der Zusammenführung von Dokumenten.

(C) Synkronizer

(C) Synkronizer


Gerade, wenn man eine 300 Zeilen RACI Matrix mit drei Parteien über mehrere Kontinente/Zeitzonen bearbeitet, ist Synkronizer jeden Euro Wert.

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Wie sieht ein LOA im Datacenter aus?

Immer wieder kommt es in einem Datacenter vor, das ein LoA/LOA ausgestellt werden muss. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es hierbei immer wieder Missverständnisse über Inhalt und Form solch eines Dokumentes gibt, daher hier die Kernpunkte:
Ein LOA, oder auch in lang Letter of Authorization ist ein Stück Papier, welches die Berechtigung von Partei A an Partei B für die Ausführung von Arbeiten im Datacenter (üblicherweise Verkabelungsarbeiten) regelt.
Er wird notwendig, wenn sich beispielsweise eine Firma bei einem Colocation Anbieter einmietet und dann von einem Netzanbieter einen Dienst beziehen will. In der Regel baut der Netzanbieter die Verkabelung bis zum Endpunkt. Da der Colocation Anbieter mit dem Netzanbieter aber keinen Vertrag zu diesem Endpunkt hält (den hat ja die Firma mit dem Colocation Anbieter geschlossen), benötigt der Netzanbieter einen LOA der Firma gegenüber dem Colocation Anbieter.
Typischerweise enthält der LOA:

  • eine allgemeine Beschreibung wer hier involviert ist, welche Parteien betroffen sind
  • wo sich die genaue Lokation befindet (Adresse des Colocation Anbieters)
  • Genaue Bezeichnung des Racks des Endpunktes
  • die Höhe/Bezeichnung des Patch panels in welches die Leitung gebaut wird
  • oderalternativ der zu verwendende Port auf einem bereits existierenden Panel
  • die Art des Kabels, Single-Mode, Multi-Mode, Kupfer, etc
  • im Falle von Glasfaserkabeln, welche Stecker werden benötigt
  • Sonstige zu beachtende Rahmenbedingungen, diese könnten Zeiten sein, zu welchen die Installation vorzunehmen ist

Bei MTIN Consulting gibt es eine entsprechende Beschreibung auf englisch und Vorlage.
Ich habe basierend darauf eine angepasste Vorlage als Google Doc angelegt. Benutzung ist frei aber ohne jede Gewähr.

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Eine Data Science Übersicht zum schnellen Einstieg

Data Science ist aktuell soweit in aller Munde („Daten sind das neue Öl“), dass es für jedermann sinnvoll ist ein Verständnis der Zusammenhänge zu bekommen.
Die Autoren von Datascience Central haben dazu eine sehr gute und einfache Mindmap erstellt. Sie nennen sie den Manager Einstieg in das Thema.

Das Original findet sich auf Coggle.
Die Map ließt sich von links mit den diversen datenbezogenen Aspekten wie Quellen, Datenablagen über die notwendigen Hintergründe/Voraussetzungen (Mathematik, oben und sinnvolle Programmiersprachen, unten) zu den Anwendungsgebieten rechts.

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Lesenswert KW20

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Lesenswert KW13

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Lesenswert KW09, 2018

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Wie man sich schnell ein vCenter Dashboard aufbauen kann

Diese Woche scheint die Vmware Woche auf diesem Blog zu sein. Nachdem graphR. Post kommt nun ein weiterer Vmware bezogener Artikel.
Ein Kollege wies mich die Tage auf seinen SexiGraf PoC hin:

SexiGraf is a vSphere centric Graphite appliance with a Grafana frontend.

SexiGraf belegt sicherlich einen der vorderen Plätze im „Dümmster Name eines IT Tools Wettbewerb“. Ungeachtet dessen ist es eine schnelle Möglichkeit sich ein Dashboard mit netten Charts der wichtigsten vCenter Parameter zu bauen. SexiGraf basiert auf einer virtual Appliance, die ein Grafana basierendes Frontend bereit stellt.
Via Perl und dem vSphere SDK for Perl werden VI und VSAN Metriken abgerufen und über die eingebauten Tools gespeichert und im Anschluss via Grafana visualisiert:

Die Basis Einrichtung geht in ein paar einfachen Schritten:

  1. Download der Appliance
  2. Deployment der Appliance im Cluster
  3. Konfiguration der Einstellungen (im Kern Netzwerk), die Appliance kommt im DHCP Modus
  4. Eintragen der vCenter Konfig
  5. Fertig – nun nur noch mittels Browser im Grafana Dashboard anmelden und die fehlenden Credentials nachpflegen.

Schon kann man sehen wie die Basis Dashboards mit Daten befüllt werden.
Für ein Quick-and-Dirty Dashboard, beispielsweise in einer schnell installierten Test-Umgebung ist das allemal ausreichend.

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Lesenswert KW6

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Wie man einen schnellen Überblick über eine unbekannte VMware Umgebung bekommt

Wenn man eine unbekannte Vmware Umgebung bewerten oder analysieren soll, hilft es sich mit den wichtigsten Eckdaten auseinander zu setzen. Anzahl CPUs, RAM, Nodes, Anzahl NICs, und vieles mehr. Ein hilfreiches Werkzeug hierzu sind die RVTools. Mit diesem kleinen Tool kann man sehr schnell genau diese Daten über den vCenter exportieren.

RVTools is a Windows .NET 4.0 application which uses the VI SDK to display information about your virtual environments. Interacting with VirtualCenter 2.5, ESX Server 3.5, ESX Server 3i, ESX Server 4i, VirtualCenter 4.x, ESX Server 4.x, VirtualCenter 5.x, VirtualCenter Appliance, ESX Server 5.x, VirtualCenter 6.0, ESX Server 6.0, VirtualCenter 6.5 or ESX Server 6.5 RVTools is able to list information about VMs, CPU, Memory, Disks, Partitions, Network, Floppy drives, CD drives, Snapshots, VMware tools, Resource pools, Clusters, ESX hosts, HBAs, Nics, Switches, Ports, Distributed Switches, Distributed Ports, Service consoles, VM Kernels, Datastores, multipath info, license info and health checks. With RVTools you can disconnect the cd-rom or floppy drives from the virtual machines and update the VMware Tools installed inside each virtual machine to the latest version.

Als Ergebnis erhält man eine Datei mit entsprechendem Output in strukturierter Form (xls, xlsx, csv). Das ist schon mal ein guter Start.
Wenn es den meisten jedoch wie mir geht, dass ich eher ein visueller Mensch bin, empfehle ich einen Blick auf graphR. zu werfen.

GraphR. ist ein in R geschriebenes Framework, welches die Visualisierung der RVTools Daten ermöglicht. Einmal die Daten hochgeladen, generiert es einen Report mit Charts/Auswertungen der wichtigsten Daten.

GraphR. can process RVTools exports saved as Microsoft Excel files. It performs some statistical analysis on the data contained within the Excel files. The dataset is visualized through some beautiful looking diagrams. If the export contains data of more than one datacenter the analysis is performed for each datacenter. Finally all tables and charts are assembled in one downloadable PDF report. Hence graphR. enables to generate a concise report with some great graphics in order to derive meaningful insights on the analyzed VMware enviroment.

Zum schnellen Einstieg empfiehlt sich das vorgefertigte Docker image:
docker pull smichard/graphrdocker run -d -p 80:3838 smichard/graphrSchon kann man lokal seine erste Auswertung starten.
Will man graphR. anpassen, gibt das Github Projekt nützliche Anweisungen, wie zum Beispiel zum Einstieg eine Anpassung der CI:

In case you want to use custom backgrounds according to your corporate identity just replace the image files within the /graphr/backgrounds folder and make sure to use the .png file format. The recommended image dimensions are 960 px times 540 px.

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Buch Kritik: Machen! Das Startup-Buch der mymuesli-Gründer

Wie hier geschrieben habe ich mir für 2018 vorgenommen ein wenig über die gelesenen Bücher zu schreiben. Primär, um das gelesene noch einmal zu nutzen und zu verarbeiten. Zu Hilfe kommt mir dabei natürlich die Markierung/Notizfunktion des Kindle. Auf Basis dieser kann ich die für mich spannenden Passagen einfach wieder raussuchen und hier verarbeiten.

Zusammenfassung

Über das Buch hatte ich kurz vor einem Urlaub gelesen und dann einen Tag vor dem Flug schnell noch geladen. Durch mein generelles Interesse für Startups und typische „How did x do this“ Geschichten, war es für eine Urlaubslektüre prädestiniert.

Und genau darauf passt es sehr gut. Das Buch läßt sich in ein bis zwei Tagen (bei zwei Kindern waren es zwei) locker durchlesen. Es ist sachlich solide geschrieben und gibt einen guten Einblick in den „Struggle“ den die Gründer beim Aufziehen des Müsli Imperiums hatten.

Interessante Einblicke über die Startup Geschichte von MyMuesli

Was mir bis zu dem Buch nicht bekannt war, ist der weitestgehende Bootstrapping Ansatz der Gründer, also dass sie sehr lange auf Fremdkapital verzichtet haben. Ebenso spannend, wie sie ein eigentlich unmögliches Segment (Müsli??) ausgesucht und dann gezielt bearbeitet haben. Gezielt sollte eine Premiummarke aufgebaut werden, die Konkurrenz hatte keine nutzbaren Webseiten, bzw. Social Media Kompetenz.
Auch die bewusste Fokussierung auf wenige Features ihres ersten Produktes und wie die Gründer ihr Produkt geschärft haben, kommt gut rüber. Ein schönes Zitat hierzu:

Man möchte die Nadel im Heuhaufen sein, nicht der Heuhaufen.

Am Ende der Kapitel gibt es in der Regel Zusammenfassungen und crispy Aussagen, die wahrscheinlich eins zu eins in Zusammenfassungen passen, Beispiel gefällig:

Konzentriere dich bei deiner Geschäftsidee auf einen simplen Mehrwert statt auf einen ganzen Strauß an möglichen Vorteilen und Möglichkeiten.

Was am Ende des Tages auch schön eingestanden und transparent gemacht wird, sind glückliche Fügungen, die einfach zum Erfolg wurden. So ist das eigene Packungsdesign eher zufällig entstanden, wurde dann aber zum Marketinginstrument par excellence:

Gerade weil unsere Dosen in den Versandkartons nicht in den Briefkasten passen und die Versandboxen meist groß ausfielen, bestellten viele Kunden ihr Müsli ins Büro. Und stellten es dort prägnant auf ihren Schreibtisch: Das waren Tausende Mini-Litfaßsäulen für uns, die für eine Menge Aufmerksamkeit sorgten und viele Kollegen dazu brachten, in der nächsten Daddelpause mit unserem virtuellen Müslimixer zu spielen und sich auch so ein schönes Müsli zu bestellen. Auch witzig: Die 27 Zentimeter hohe Dose passt sehr selten in handelsübliche Küchenschränke. Also muss man sie auf die Arbeitsfläche stellen, wo jeder Küchengast sie sehen kann.

Ich kann mich selbst noch gut daran erinnern, wie die mymuesli Story vor einigen Jahren (so zwei/drei Jahre nach deren Start) überall zu hören war. Das führen die Gründer auf ein Kernthema ihres Marketings, welches mittlerweile zum Standard Repertoire gehört: Storytelling. Sie dachten sich frühzeitig eine schöne Geschichte über ihre Gründung aus („Tag am See“). Diese ließ sich einfach erzählen und einfach von Journalisten wiedergeben:

Gute Geschichten unterscheiden gute Ideen von schlechten Ideen. Und weil unsere Tag-am-See-mit-blödem- Radiospot-Story so gut funktionierte, erzählten wir sie einfach immer wieder. Überall.

Darüber hinaus gehen sie auf wichtige Vertriebsansätze ein – beispielsweise Reziprozität: „Gute Marktleute sind großzügige Marktleute, die ihre Kunden selbstverständlich Käse, Obst oder neue Brotsorten kosten lassen.“ Auch werden aktuelle Steuerungsmodelle a la Objectives and Key Results als ein Führungs-, Ziel und Organisationsmodell.
Vom Ansatz werden am Ende eines Kapitels die wichtigsten Punkte zusammen gefasst und es gibt viele Leseempfehlungen, die mir durchaus das ein oder andere Buch als Anreiz gegeben haben.

Fazit

Wie bereits zu eingangs erwähnt, läßt sich das Buch gut durchlesen. Die Inhalte sind einfach aufgearbeitet und gleichzeitig erfährt man etwas über die Startup Geschichte und der Gründer der Zukunft kann davon profitieren. Auch dadurch ist das Buch Teil der weiteren mymuesli Legende. 🙂
Unterm Strich kann ich das Buch für zwischendurch als lockere Lektüre empfehlen.